Spielplatzsicherheit nach DIN 1176

Hier dokumentieren wir unsere Arbeit, bei der Anpassung von Fremdspielgeräten an die DIN 1176. Mit dieser Sammlung wollen wir Ihnen helfen Ihre Wünsche an Ihre Auftragnehmer klar zu formulieren. Denn in den beschriebenen Fällen, hat die AuftragnehmerIN versucht der AuftraggeberIn Kosten zu ersparen, doch das führte leider dazu, dass unnötige Mehrkosten entstanden sind und die Lebenserwartung der Spielgeräteinstallation nicht dem entspricht, was mit dem finanziellen Budget möglich gewesen wäre.

Planung und Umsetzung

Wenn Sie als Betreiber einer Kita, eines Kindergartens oder eines Kinderladen eine Spielgeräteinstallation verwirklichen wollen, sollten Sie Ihren Auftragnehmer gut auswählen. Oft verlocken preisgünstige Angebote, doch der vermeindliche Ärger und die versteckten Kosten für die Anpassung an die DIN 1176 rechtfertigen den Preisnachlass in keinster Weise.
Das hier dokumentierte Projekt wurde in Berlin - Waidmannslust gebaut. Die AuftragnehmerIn hat sicher das finanzielle Interesse der AuftraggeberIn im Blick gehabt, als das Angebot erstellt wurde, doch es wäre sinnvoll gewesen ein größeres Budget für die Realisierung aufzustellen. An dieser Stelle will ich erwähnen, dass eine Doppel- und Mehrfachfinanzierung durchaus möglich ist und Geldgeber meißt aufgeschlossen darauf reagieren.

Viele nachträglichen Kosten lassen sich mit einer guten Planung vermeiden. Auch die Lebenserwartung Ihres Spielplatzes lassen sich mit entsprechender Vorausschau und Wartungsverträgen verbessern.

Hier erstmal ein paar bildhafte Eindrücke:

  • Spielgeräte ohne DIN 1176

Auf den Bilder sieht man bereits ein paar Ausbesserungsversuche der Mitbewerberin. Das Brett über den Ein- und Ausstiegen war eine Forderung des Prüfers, damit die spielenden Kinder nicht aus dem Haus stürzen. Auf den Bilder ist auch gut zusehen, dass sich die Einsparungen am Material für die Wände nicht ausgezahlt haben.

 

Ausbesserungen die von Houtwerken vorgenommen wurden, beseitigte Stolperfallen:

  • Spielgeräte nach DIN 1176

Der Fallschutz wird mit Spielsand von dem Kita-Team und einigen Eltern selbst verteilt, damit konnten Kosten sinnvoll gespart werden.